
Mein Werdegang
Schon während meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin,
die ich im November 2014 erfolgreich abgeschlossen habe, faszinierte mich die Komplexität des menschlichen Körpers und die Art und Weise, wie verschiedene Strukturen miteinander in Beziehung stehen. Diese Begeisterung begleitete mich durch mein Berufsleben und führte dazu, dass ich mich kontinuierlich weiterbildete – unter anderem in Manueller Lymphdrainage, Manueller Therapie, KGG-Gerätetraining, Kinesiotaping und der myofaszialen Schmerztherapie.
Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass ich meinen Patient:innen noch umfassender helfen wollte. Mein Wunsch, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen, brachte mich zur Osteopathie.
Im Februar 2021 schloss ich erfolgreich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin ab, im Dezember 2021 folgte der Abschluss zur Osteopathin. Seitdem habe ich mein Behandlungsspektrum stetig erweitert und arbeite mit großer Leidenschaft als Osteopathin.
Ich bin eine empathische, zugewandte Therapeutin, die sich Zeit nimmt, aufmerksam zuhört und ganzheitlich denkt. Mir ist es wichtig, individuelle Bedürfnisse wahrzunehmen, Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, und sie auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden zu begleiten.
Die drei Säulen der Osteopathie
Viszerale Osteopathie:
Die viszerale Osteopathie ist ein Teilgebiet der Osteopathie, das sich mit der Untersuchung und Behandlung der inneren Organe (Viszera) sowie ihrer umgebenden Strukturen beschäftigt. Grundlage ist das Konzept, dass strukturelle Dysfunktionen der viszeralen Systeme - etwa eingeschränkte Beweglichkeit von Organen, Faszien oder ligamentären Aufhängungen - funktionelle Beschwerden in einem anderen Bereich des Körpers begünstigen können.
Parietale Osteopathie:
Die parietale Osteopathie bezieht sich auf die Diagnostik und die Behandlung des muskuloskelettalen Systems (Knochen, Gelenke, Muskeln und Faszien). Grundlage ist das Konzept, dass funktionelle Störungen in diesen Strukturen - wie Bewegungseinschränkungen, veränderte Muskelspannungen oder fasziale Dysfunktionen - biomechanische Belastungen und Schmerzen verursachen.
Craniosacrale Osteopathie:
Die craniosacrale Osteopathie ist ein Teilgebiet der Osteopathie, das sich mit der Untersuchung und Behandlung des Schädelknochens (Cranium), der Wirbelsäule, des Nervensystems und des Kreuzbeins (Sacrum) beschäftigt.
Die Grundlage ist das Konzept, dass Spannungen oder Bewegungseinschränkungen in diesem System die neurovegetative Regulation, die mechanische Funktion des Nervensystems und damit auch andere Körpersysteme beeinflussen.
